Technische Infrastruktur
Die technische Infrastruktur der smarten Doppelstadt baut auf verschiedenen bereits vorhandenen Komponenten auf. Technologien wie LowPowerWideAreaNetwork, Mobilfunk, WLAN und LAN werden im Rahmen einer verteilten Architektur miteinander verbunden. Zusammengeführt wird diese Architektur in neu zu etablierenden SmartDoubleDatacenter S2D. Zusätzlich soll eine erweiterte Nutzung der GIS (Geoinformationssystem) Plattform realisiert werden. Hier wird eine zu jeder Zeit aktuelle Datenbasis für alle Nutzer*innen verfügbar sein. Sie kann beispielhaft für einen „Klicker“ am Fahrrad zum Detektieren von Straßenschäden mit automatisierter Meldung an die Verantwortlichen innerhalb der Stadt genutzt werden. Ebenso kann den Bürger*innen ein „Angst-Tracker“ zur Verfügung gestellt werden, der bei Bedarf eine Meldung an die nächstmögliche Polizeistreife sendet.
Technische Infrastruktur braucht es ebenfalls für die Optimierung der Energieversorgung sowie der Wasserver- und entsorgung der Doppelstadt. Hier wird ein Monitoringsystem aufgebaut, in dem alle relevanten Einspeisungen und Verbräuche der Kundenanlagen aller Medien erfasst werden. Mit den Daten können Optimierungspotenziale ermittelt, ein Steuerungs- und Regelungssystem installiert und auf die Erzeugung und den Verbrauch eingewirkt werden. Ziel ist die Reduzierung der Leistungsspitzen in den Medien und die Nutzung von Energieeinsparungsmöglichkeiten.
Zum verbesserten Monitoring wird ebenfalls der weitere Ausbau des grenzüberschreitenden, intelligenten, nicht invasiven Überwachungssystems für Deiche und Uferbereiche auf beiden Seiten der Grenze im Bereich von Słubice und Frankfurt (Oder) („SmartRiver“) voran getrieben.