Schülerforschungszentrum
Einrichtung eines Schülerforschungszentrums, in dem Kinder und Jugendliche eigene Forschungsprojekte im Bereich MINT, Smart City und Umwelt umsetzen können.
Kurzbeschreibung
Status: Prioritär
Laufzeit: ...
Programm / Finanzierung: ....
Federführende Stelle: ...
Das Schülerforschungszentrum der Doppelstadt Frankfurt (Oder) · Słubice schafft einen offenen Lern- und Experimentierraum, in dem Kinder und Jugendliche frühzeitig an MINT-Themen, Digitalisierung und nachhaltige Fragestellungen herangeführt werden. In enger Zusammenarbeit mit Schulen, Hochschulen und Unternehmen werden praxisnahe Projekte umgesetzt, die Neugier, Problemlösungskompetenz und Innovationsgeist fördern.
Ziele
- Frühzeitige Förderung von MINT-, Digital- und Zukunftskompetenzen bei Kindern und Jugendlichen.
- Stärkung der Studien- und Berufsorientierung in Richtung regionaler Ausbildungs- und Arbeitsmärkte.
- Aufbau nachhaltiger Kooperationsstrukturen zwischen Schulen, Hochschule, Wirtschaft und Verwaltung.
- Erhöhung der Attraktivität der Doppelstadt für junge Menschen und ihre Familien.
- Beitrag zur langfristigen Fachkräftesicherung und Innovationsfähigkeit der Region.
Zentrale Maßnahmen
- Einrichtung eines physischen Schülerforschungszentrums mit Labor-, Werkstatt- und Projekträumen.
- Entwicklung modularer Forschungs- und Experimentierangebote (z. B. Robotik, KI, Energie, Umwelt, Smart City).
- Regelmäßige Workshops, Projektwochen und Ferienangebote in Kooperation mit Schulen.
- Einbindung von Studierenden, Wissenschaftler:innen und Unternehmensvertreter:innen als Mentor:innen.
- Digitale Begleitung über das Bildungsportal (Anmeldung, Materialien, Dokumentation der Projekte).
Ergebnisse und Kennzahlen
- Anzahl der teilnehmenden Schülerinnen und Schüler pro Jahr (Zielwert z. B. > 500).
- Anzahl der durchgeführten Workshops, Projektwochen und offenen Angebote.
- Zahl der beteiligten Schulen, Hochschulpartner und Unternehmen.
- Anteil der Teilnehmenden, die anschließend MINT-Angebote, Studiengänge oder Ausbildungswege nutzen.
- Qualitatives Feedback von Teilnehmenden, Lehrkräften und Kooperationspartnern.
Zeitplan
- Konzeptentwicklung, Standort- und Partnerklärung, Pilotangebote mit ausgewählten Schulen:
- Aufbau des Schülerforschungszentrums, Start des Regelbetriebs, erste Evaluationsphase:
- Verstetigung, Ausbau des Angebots, stärkere grenzüberschreitende Öffnung und thematische Erweiterung.
Zentrale Aussagen
- Das Schülerforschungszentrum stärkt frühzeitig MINT- und Digitalkompetenzen und leistet damit einen direkten Beitrag zur langfristigen Fachkräftesicherung in der Doppelstadt.
- Es fungiert als Brücke zwischen Schule, Hochschule und Wirtschaft und ermöglicht reale Einblicke in Forschung, Technik und nachhaltige Innovation.
- Lernen wird projekt- und praxisorientiert organisiert: Experimentieren, Ausprobieren und eigenständiges Forschen stehen im Mittelpunkt.
- Nachhaltigkeit, Digitalisierung und Zukunftstechnologien (z. B. KI, Energie, Mobilität) werden altersgerecht vermittelt und miteinander verknüpft.
- Das Angebot ist niedrigschwellig, inklusiv und grenzüberschreitend angelegt und richtet sich an Kinder und Jugendliche aus beiden Stadtteilen.
Digitaltage 2025 & Innovathon
- Teilnehmende betonten den Bedarf an außerschulischen Lernorten, an denen Jugendliche ohne Leistungsdruck experimentieren und eigene Ideen verfolgen können.
- Unternehmen signalisierten Interesse an Kooperationen, etwa durch Projektaufgaben, Mentoring oder die Bereitstellung von Technik und Know-how.
- Gewünscht wurde eine enge Verzahnung mit bestehenden Angeboten wie der Kinder- und Jugendlichenuniversität und MINT-Studiengängen.
- Jugendliche äußerten den Wunsch, stärker an realen Fragestellungen aus Stadt und Alltag (Klima, Mobilität, Energie) zu arbeiten.
- Wichtig erschien eine gute Sichtbarkeit des Angebots über Schulen, das Bildungsportal und digitale Kanäle.
Verknüpfungen mit anderen Projekten
- Anknüpfung an das Projekt "Kinder- und Jugendlichenuniversität" (Studienorientierung, frühe Talentförderung).
- Nutzung des Bildungsportals (Sichtbarkeit der Angebote, Anmeldung, Materialien).
- Beitrag für das Projekt "MINT-Studiengänge" und nachhaltige Wirtschaftsprojekte (Übergänge Schule–Hochschule–Beruf).