MINT-Studiengänge

Ausbau und Profilierung von MINT-Studiengängen in Frankfurt (Oder) und Słubice – orientiert am Bedarf der Unternehmen und im Sinne des lebenslangen Lernens.

Kurzbeschreibung

StatusPrioritär 

Laufzeit: in Planung

Programm / Finanzierung: Hochschulprogramme, Beteiligung der Wirtschaft

Federführende Stelle: IHP Microelectronics, Europa-Universität Viadrina und Adam-Mickiewicz-Universität (Collegium Polonicum)

Das Projekt „MINT-Studiengänge“ zielt darauf ab, das Angebot an Studiengängen in Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik in der Doppelstadt weiterzuentwickeln und besser mit den Bedarfen der regionalen Wirtschaft zu verzahnen. Dazu gehören neue Studienangebote, gemeinsame Programme mit Unternehmen sowie flexible und duale Formate.

In den Digitaltagen wurde der Bedarf an diesen Studiengängen insbesondere von anwesenden Unternehmen klar signalisiert. Gleichzeitig wurde betont, dass MINT-Kompetenzen nicht nur für junge Menschen relevant sind, sondern im Sinne des lebenslangen Lernens kontinuierlich gefördert werden sollten – etwa durch weiterbildende Studienangebote, Zertifikatskurse und Brückenformate zwischen Ausbildung und Studium.



Ziele

  • Stärkung der MINT-Studienangebote in der Doppelstadt entsprechend dem Bedarf der Unternehmen.
  • Gewinnung und Bindung von Fachkräften in MINT-Berufen für die Region.
  • Ausbau von MINT-Kompetenzen im Sinne des lebenslangen Lernens (Erststudium und Weiterbildung).
  • Profilierung der Doppelstadt als Hochschul- und Wissenschaftsstandort mit starkem MINT-Fokus.

Zentrale Maßnahmen

  • Abstimmung von MINT-Studiengängen mit regionalen Unternehmen und Kammern (Bedarfsanalyse, Kompetenzprofile).
  • Entwicklung bzw. Anpassung von Studiengängen mit Praxisprojekten, dualen Anteilen und digitalen Lernformaten.
  • Aufbau von weiterbildenden MINT-Angeboten für Berufstätige (z. B. berufsbegleitende Programme, Zertifikate).
  • Kooperation mit Schulen, Kinder- und Jugendlichenuniversität und MINT-Projekten zur Studienorientierung.
  • Zweisprachige und internationale Elemente, die die Brückenfunktion der Doppelstadt stärken.

Ergebnisse und Kennzahlen

  • Anzahl neu entwickelter bzw. profilierter MINT-Studiengänge.
  • Anzahl eingeschriebener Studierender in MINT-Studiengängen aus der Doppelstadt und Region.
  • Anteil von Studierenden in dualen / praxisintegrierten Formaten.
  • Anzahl weiterbildender MINT-Angebote und Teilnehmender pro Jahr.

Zeitplan

Bedarfsanalyse & Konzept: 
Entwicklung & Akkreditierung: 
Start neuer Programme & Ausbau: ab 

Zielgruppen & Formate

Zielgruppen

  • Schüler:innen der Sekundarstufe II und Studieninteressierte aus der Doppelstadt und Region.

  • Studierende, die MINT-Kompetenzen vertiefen oder umorientieren möchten.

  • Beschäftigte in Unternehmen, Verwaltung und freien Berufen mit Bedarf an MINT-Weiterbildung.

  • Lehrkräfte und Multiplikator:innen, die MINT-Themen in Schule und außerschulischer Bildung stärken wollen.

Formate der MINT-Studiengänge

  • Reguläre Bachelor- und Masterstudiengänge mit MINT-Profil (z. B. Informatik, Data Science, Technikaffine Studiengänge).

  • Duale und praxisintegrierte Studienangebote in Kooperation mit Unternehmen aus der Region.

  • Weiterbildende Master- und Zertifikatsprogramme für Berufstätige (z. B. KI, Datenanalyse, IT-Sicherheit).

  • Brücken- und Orientierungsformate (z. B. Propädeutika, MINT-Sommerakademien, Vorkurse).


Verknüpfungen mit anderen Projekten

  • Eng verknüpft mit dem Projekt "Kinder- und Jugendlichenuniversität" (frühe Studienorientierung, MINT-Erfahrung).

  • Anbindung an das Bildungsportal (Übersicht Studienangebote, Übergänge Schule–Hochschule, Beratung).

  • Beitrag zu Projekten der Fachkräftesicherung und zur Entwicklung der regionalen Innovationslandschaft ("Bildungsbrücken bauen").

  • Kooperation mit MINT-Netzwerken, Unternehmen und Gründungsinitiativen in der Doppelstadt.