FrankfurtMobilApp

Kurzbeschreibung

StatusPrioritär 

Laufzeit: ab 2025 – 12/2027

Programm / Finanzierung: Smart-City-Strategie der Doppelstadt/mögliche Kofinanzierung durch Interreg / Landesprogramme 

Federführende Stelle: Stadt Frankfurt (Oder) in Abstimmung mit Verkehrsunternehmen

Die FrankfurtMobilApp bündelt Informationen zu Mobilität in der Doppelstadt in einer gemeinsamen digitalen Anwendung. Nutzer:innen können sich Fahrpläne, Umstiegsoptionen, Echtzeitinformationen, Störungen und die besten Routen für Rad, ÖPNV und Fußwege anzeigen lassen.

Ziel ist eine integrierte, zweisprachige Mobilitäts-App, die Angebote in Frankfurt (Oder) und Słubice zusammenführt, Wegeketten sichtbarer macht und so die Nutzung nachhaltiger Verkehrsmittel im Alltag erleichtert.


Raumbezug & Verkehrsdaten

Die App deckt das gesamte Gebiet der Doppelstadt ab: Innenstadt Frankfurt, gesamte Stadtteile, Słubicer Stadtgebiet, wichtige Korridore (Brücken, Achse Bahnhof – Innenstadt – Słubice), zentrale Umsteigepunkte (Bahnhöfe, Busknoten, geplante Mobilitätsstationen.

Funktionen für Nutzer/-innen
  • Multimodales Routing (ÖPNV, Rad, Fuß – perspektivisch Sharing-Angebote).
  • Echtzeitinformationen zu Abfahrten, Verspätungen, Störungen.
  • Anzeige von Haltestellen, Mobilitätsstationen, Abstellanlagen für Räder.
  • Perspektivisch: Hinweise zu Barrierefreiheit und Schulwegsicherheit
Datenquellen und Verknüpfung

Geplante Verknüpfung mit Fahrplandaten der Verkehrsunternehmen, Daten aus Verkehrszählungen, dem SmartDoubleDataCenter und dem GIS-Portal der Doppelstadt.


Ziele

  • Nutzung von ÖPNV, Rad- und Fußverkehr im Alltag erhöhen.
  • Mobilitätsinformationen in der Doppelstadt auf einer Plattform bündeln.
  • Grenzüberschreitende Mobilität zwischen Frankfurt (Oder) und Słubice vereinfachen.
  • Datenbasis für weitere Mobilitätsplanungen verbessern (Auswertung von Routen- und Nutzungsdaten).

Zentrale Maßnahmen

  • Konzeption der App-Funktionen gemeinsam mit Verkehrsunternehmen und Nutzergruppen.
  • Aufbau einer technischen Plattform inkl. Schnittstellen zu Fahrplan- und Echtzeitdaten.
  • Entwicklung eines zweisprachigen, barrierearmen User-Interface (DE/PL).
  • Pilotbetrieb mit ausgewählten Funktionen und iteratives Nutzerfeedback.
  • Integration weiterer Dienste (Mobilitätsstationen, Radrouten, Baustelleninformationen).

Ergebnisse und Kennzahlen

  • App-Launch mit Basisfunktionen bis Ende 2028.
  • Mind. 3.000 aktive Nutzer:innen im ersten Jahr nach Einführung.
  • Vollständige Integration der wichtigsten ÖPNV-Linien und Haltestellen der Doppelstadt.
  • Regelmäßige Auswertungen zu genutzten Routen und nachgefragten Verbindungen.

Zeitplan

Konzeptphase: vgl. Mobilitätskonzept im Interreg VI A "Mobile Doppelstadt"
Entwicklung & Pilot: nach dem Beschluss
Roll-out & Weiterentwicklung: 


Digitaltage 2025 & Innovathon

Hinweise aus dem Forum

  • Eine vergleichbare Lösung wird aktuell von der SVF als Single-Sign-On-App vorbereitet; die FrankfurtMobilApp muss sich hier sinnvoll einfügen.
  • Wichtig ist, dass die App mindestens eine bestehende Anwendung ersetzt (z. B. VBB-App, Routenplaner, Buchungs-App für Räder/Roller an Mobilitätsstationen) und nicht nur „eine weitere App“ darstellt.
  • Die App soll fortlaufend gemeinsam mit Nutzer:innen weiterentwickelt werden (Feedback-Schleifen, Beta-Tests, Beteiligung bei der Funktionspriorisierung).
  • Möglichkeit zum Anlegen von Profilen: Fahrgemeinschaften bilden, Meilen- oder Bonuspunkte sammeln, Tickets buchen (inkl. Nutzung von Rädern/Rollern bis zum Endziel).
  • Einbindung aktueller Verkehrsdaten in Echtzeit (z. B. Staus, Sperrungen) zur Stauvermeidung und besseren Routenplanung.
  • Zur Veröffentlichung der App braucht es eine breit angelegte Öffentlichkeitsarbeit mit klarer Kommunikation der Vorteile für die Nutzer:innen
Hinweise vom Innovathon
  • Integration eines „Mängelmelders“ in der App: schlechte Taktung, Vorschläge für neue Verbindungen und weitere Hinweise können direkt an die SVF gemeldet werden – insbesondere auch aus dem Schülerverkehr.
  • Die App sollte die Möglichkeit bieten, „Smarte Rufbus-Routen“ zu generieren: Nutzer:innen melden ihren Bedarf von A nach B, die App berechnet eine intelligente Route und ein Rufbus fährt diese ab (ähnlich Paketlogistik).
  • QR-Codes mit Hinweisen zur App an Haltestellen, Mobilitätsstationen und ausgewählten Orten, ggf. auch auf dem Boden markiert, um Sichtbarkeit und Zugänglichkeit zu erhöhen.
  • Möglichkeit von Push-Benachrichtigungen für ausfallende oder verspätete Verbindungen und Linien, insbesondere relevant für Eltern, um zu wissen, wenn Kinder später oder gar nicht nach Hause kommen.

Verknüpfungen mit anderen Projekten

  • Verknüpfung mit GO-FFO! App der Stadtverkehrsgesellschaft
  • Nutzt Daten aus dem „Smartes Fahrradroutennetz“ zur Routenplanung für Radverkehr.
  • Verknüpft sich mit „Mobilitätsstationen“ als Einstiegspunkte in der App.
  • Koppelt an das SmartDoubleDataCenter und das GIS-Portal.
  • Kann in Beteiligungsformaten (z.B. Digitaltage) beworben und getestet werden.